Babytrage-FAQ

Häufige Fragen

Immer wieder tauchen ähnliche Fragen zu Babytragen auf - hier findest Du die Antworten auf die häufigsten Fragen

Babytrage kaufen: Was muss ich beachten?

Eine gute Babytrage unterstützt die natürliche Haltung deines Babys: Die Beine werden in der natürlichen Anhock-Spreiz-Haltung etwa von Kniekehle zu Kniekehle abgestützt. Der Babyrücken wird von der Trage sicher umschlossen. Besonders empfehlenswert sind Tragen, die mit Babys Wachstum und Entwicklung mitwachsen und sich leicht anpassen lassen.

Buzzidil Tragen können angepasst werden, während das Baby in der Trage sitzt. Das funktioniert sehr einfach über einen Tunnelzug, der das Rückenpaneel gleichzeitig in seiner Breite und Höhe mitwachsen lässt.

Komfort für Baby UND Eltern ist bei der Auswahl der Trage sehr wichtig – schließlich soll Tragen für Babys und Eltern gemütlich sein und Spaß machen. Buzzidil Babytragen sind rückenschonend, auch für die Tragenden.

Ab wann kann ich eine Babytrage benutzen?

Babytragen ist ab Geburt möglich – denn dein Baby kommt als Tragling zur Welt und ist darauf angewiesen, dass es von dir getragen wird. Etwa der frühkindliche Klammerreflex oder die Anhock-Spreiz-Haltung, die dein Baby automatisch einnimmt wenn es hochgenommen wird, sind eindeutige Anzeichen dafür, dass Babys Traglinge sind und das Tragen in ihrer Natur liegt. Die Buzzidil Babytragen können ab Geburt verwendet werden – dafür eignen sich Buzzidil Babysize, Wrapidil oder BuzziTai.

Welche Trage für Neugeborene?

Diese drei Punkte solltest Du beim Tragen von neugeborenen Babys beachten:

1.      1. Die Trage muss dein Baby gut und sicher stützen, vor allem auch im oberen Rücken. Dein Baby soll nicht in der Trage zusammensacken.

2.      2. Die Babytrage muss die natürliche Anhock-Spreiz-Haltung deines Babys unterstützen. Das bedeutet vor allem, dass die Beine deines Babys etwa von Kniekehle zu Kniekehle gestützt werden.

3.     3.  Babys wachsen schnell – ganz besonders in den ersten Lebensmonaten. Damit dein Baby während dieser ersten Zeit ideal getragen wird, muss deine Babytrage mitwachsen. Sowohl in der Größe als auch im Entwicklungsstand deines Kindes.

Deshalb hat Buzzidil die variable Befestigung der Schulterträger – entweder am Hüftgurt oder am Rückenteil – entwickelt. Bei neugeborenen Babys ab Geburt bis ca 6-8 Monaten werden die Schulterträger am Hüftgurt befestigt. Damit wird punktueller Zug oder Druck auf Babys Rücken vermieden. Ab ca 6-8 Monaten – mit fortgeschrittener Rückenentwicklung deines Kindes – kannst du die Schulterträger am Rückenpaneel fest machen. Damit wird viel Gewicht deines schwereren Babys von deinen Schultern weggenommen und auf den Hüftgurt übertragen. Damit ist das Tragen bequem für dein Baby und dich!

Geeignet für das Tragen von Neugeborenen ab Geburt sind: Buzzidil BabysizeBuzziTai und Wrapidil!

Ab welchem Gewicht kann ich mein Baby tragen?

Du kannst dein normalgeborenes Baby ab Geburt tragen, unabhängig von seinem Gewicht.

Wichtig ist, dass die Babytrage so klein eingestellt werden kann, dass sie dein Baby perfekt stützt.

Wir empfehlen dir für das Tragen von neugeborene Babys WrapidilBuzzidil Babysize oder BuzziTai. Diese Tragehilfen können wirklich klein eingestellt werden und wachsen dennoch lange mit deinem Baby mit.

Solltest du ein Frühchen haben, halte bitte mit euren Ärzten Rücksprache, ab wann du dein Baby in der Babytrage oder im Tuch tragen kannst. Gern fertigen wir für euch auch ein Frühchen-Tragetuch an! Gerade frühgeborenen Babys tut die Nähe gut, damit sie die verlorene Zeit im Bauch nachholen können.

Ab welchem Alter ist Babytragen möglich?

Babytragen ist von Beginn an möglich, denn Menschenbabys sind Traglinge.

Sie sind darauf angewiesen, von dir getragen zu werden. Deswegen kannst du auch von Beginn an eine Babytrage verwenden – das erleichtert dir den Alltag enorm, weil du beide Hände frei hast, etwa für ein Geschwisterkind, den Hund oder einfach nur beim Kochen und Einkaufen.

Der große Vorteil: Dein Baby bekommt Nähe und Körperkontakt und ist dadurch zufriedener und ausgeglichener.

Bis zu welchem Gewicht kann ich mein Kind tragen?

Alle Tragehilfen geben ein Maximalgewicht an, bis zu dem sie getestet sind. Eine starre Altersgrenze gibt es beim Tragen deines Kindes nicht.

Wie lange ein Kind getragen wird hängt auch immer davon ab, was ihr gemeinsam plant. Gerade bei Wanderungen oder Reisen werden Kleinkinder viel schneller müde als Erwachsene. Das Tragen kann da kurze Pausen zwischendurch ermöglichen. Du kannst dein Kind so lange tragen, als es für dich und dein Kind bequem ist!

Wir empfehlen, dass du ab Geburt regelmäßig trägst, weil sich so auch deine Muskulatur langsam daran gewöhnt und trainiert wird. Größere Babys und Kleinkinder sollten am Rücken getragen werden – das macht das Tragen für dich angenehmer.

Der Buzzidil Preschooler ist eine bequeme Wandertrage mit geringem Eigengewicht (unter 1 kg), kleinem Packmaß und hohem Komfort.

Wie lange passt eine Babytrage?

Babytragen passen so lange als die Knie deines Kindes in der Tragehilfe höher sind als sein Popo. Das ist die Grundregel.

Meist hört man die Empfehlung: Der Steg (also der Sitzbereich) soll von Kniekehle zu Kniekehle reichen.

Das ist richtig – aber mit Einschränkungen: Erstens sollte der Steg immer da 1 Fingerbreit vor der Kniekehle enden. Das kannst du einfach fühlen, wenn dein Kind in der Trage sitzt. Durch diesen kleinen Abstand zur Kniekehle stellst du sicher, dass dein Baby seine Unterschenkel in der Trage frei bewegen kann.

Zweitens: Bei größeren Babys ist es kein Problem, wenn der Sitzbereich zwei oder drei Fingerbreit vor der Kniekehle endet.

Wichtig ist: Knie höher als Popo!

Wir empfehlen immer: Kauf eine Babytrage so, dass sie JETZT passt und nicht auf Vorrat. Am wichtigsten ist die ideale Passform wenn Babys sehr klein sind. Also bitte bei kleinen Babys keine Kompromisse zum Hineinwachsen.

Babytragen sind eher zum Hinauswachsen gemacht. Das heißt – fehlen später dann mal ein paar Zentimeter zur Kniekehle ist das weniger schlimm als eine zu große Babytrage für ein kleines Baby!

Und übrigens... meist sind Babysize Tragen auch ein Stückchen billiger als Toddler Tragen!

Wie lange kann ich mein Baby tragen?

Du kannst dein Baby so lange tragen, wie es dir und deinem Baby Spaß macht. Es gibt keine Grenze und kein Zeit-Limit.

In den ersten Monaten wird dein Baby noch nach viel Körperkontakt verlangen und am liebsten den ganzen Tag an deinem Körper sein.

Je älter dein Kind wird, umso mehr will es seine Umgebung mit Begeisterung erkunden und keineswegs mehr ausschließlich „an dir hängen“.

Du brauchst dir auch keine Sorgen machen, dass du dein Kind durch das Tragen verwöhnst – Nähe und Körperkontakt sind Grundbedürfnisse eines jeden Babys.

Aus Erfahrung können wir sagen, dass die intensive Tragezeit mit dem Beginn des Laufens weniger wird. Aber auch Kleinkinder genießen noch die kurze Pause auf dem Rücken – einfach, weil kleine Beine auch schneller müde werden als große.

Wie lange am Tag darf ich mein Kind tragen?

Babys lieben engen Körperkontakt – besonders bei kleinen Babys gilt: je mehr, desto besser.

Dein Kind wird dir zeigen, wann es Nähe braucht und wieviel. Es gibt Babys, die verbringen am liebsten den ganzen Tag auf ihren Eltern und es gibt Babys, die liegen auch gerne mal auf einer Krabbeldecke, oder im Stubenwagen.

Gerade größere Babys genießen im Entdeckermodus auch Bewegungseinheiten am Boden. Ein tägliches zeitliches Limit fürs Tragen gibt es nicht – trag dein Baby so viel, wie ihr euch beide damit wohlfühlt.

Wir wissen, dass getragene Babys zufriedener, ausgeglichener und entspannter sind und auch besser schlafen. Gleichzeitig bietet das Tragen viele kognitive Anreize – es ist also die ideale Förderung für dein Baby.

Schadet das Tragen dem Rücken des Babys?

In einer ergonomischen und passenden Tragehilfe wird der Babyrücken gut umschlossen und gestützt. Darum empfehlen wir – besonders bei kleinen Babys – immer darauf zu achten, dass die Babytrage gut passt. Tragehilfen bitte nicht „auf Vorrat“ zu groß kaufen!

Die Wirbelsäule deines Babys entwickelt sich im Laufe des ersten Jahres. Zwar sind alle Wirbelkörper vorhanden, aber sie sind noch formbar, sodass sie sich bestens der eingerollten Position im Bauch anpassten. Dein Baby wird also mit einer gerundeten Wirbelsäule geboren – diese leichte Kyphose wird oft auch C-Form genannt. Parallel zur motorischen Entwicklung beginnt sich auch die Wirbelsäule zu entwickeln, bis sie doppelt S-förmig wie bei Erwachsenen gebogen ist. Eine Babytrage sollte diese Entwicklung laufend unterstützen, ohne punktuell Zug oder Druck auszuüben. Aus diesem Grund werden bei Buzzidil-Babytragen die Schulterträger zu Beginn unter Babys Popo geschlossen und nicht im Rückenpaneel.

Buzzidil Babysize ist vor allem im oberen Rücken um einiges schmäler geschnitten als Buzzidil Standard – damit wird die Stützung kleiner Babys im oberen Rücken gewährleistet und ein Einsacken des Babys vermieden.

Nach-vorne-tragen: Darf mein Baby beim Tragen vor dem Bauch nach vorne schauen?

Bitte nicht.

Auch wenn das vorwärts-gerichtete Tragen (oft auch „facing out“ genannt) lieb gemeint ist, es sprechen doch 4 wichtige Gründe dagegen:

1. Die Anhock-Spreiz-Haltung, die für ergonomisches Tragen so wichtig ist, ist beim Frontragen mit Gesicht nach vorn nur sehr eingeschränkt möglich. Oft wird versucht, das mit Sitzpolsterungen herzustellen – die Beinchen deines Kindes ragen dabei in den Weg. Leider sind Passanten oft unvorsichtig und es besteht Verletzungsgefahr.

2. Der Babyrücken kann sich vorwärtsgerichtet nicht einrunden – warum? Weil dein Oberkörber gerundet ist und damit den Babyrücken ins Hohlkreuz bringt.

3. Dein Baby ist allen Reizen schutzlos ausgeliefert. Deine Gehgeschwindigkeit und die von entgegenkommenden Passanten addieren sich. Dein Baby sitzt wie eine Galionsfigur am Bug und kann sich nicht abwenden.

4. Dein Baby kann nicht so nah an deinen Körper gebunden werden wie beim Tragen mit Blick zu Dir. Damit ist das Tragen für dich schwerer. Viele Eltern, die mit Blick nach vorn tragen, gehen selbst ins Hohlkreuz. Auf Dauer ist das schmerzhaft.

Wir haben den Test gemacht und gefilmt, was ein Baby vorwärtsgerichtet sieht: Bäuche und Popos. Deshalb raten wir zur besseren Aussicht: Auf deiner Hüfte oder am Rücken.

Besonders bei Babys mit Kopfkontrolle ist das Rückentragen eine perfekte Alternative zur Fronttrageweise: Dein Baby sieht in Gehrichtung, in ergonomischer Position und kann sich ankuscheln und ausblenden, wenn es nicht mehr mag. Ein Baby, das so einschläft, hat seinen liebsten Menschen beim Einschlafen im Blick. Ein Baby, das geschafft beim nach-vorne-Tragen einschläft, sieht nur Fußboden oder Straße. Was wäre dir lieber?

Bekommt mein Baby in der Babytrage genug Luft?

Beachte beim Tragen, dass du eine Tragehilfe verwendest, die deinem Baby – jetzt gerade! – gut passt.

Babytragen bitte nie zum Hineinwachsen kaufen.

Mit einer passenden Tragehilfe wird der Rücken deines Babys gut gestützt, und das verhindert ein Zusammensacken. Achte darauf, dass das Näschen deines Kindes beim Tragen frei bleibt, dann brauchst du dir keine Sorgen zu machen.

Tragen im Winter – was muss ich beachten?

Ganz kleine Babys empfehlen wir unter der Jacke zu tragen, weil sie dort am besten von Wind und Wetter geschützt sind. Pack dein Baby nicht allzu warm ein, weil die Babytrage und deine Jacke jeweils eine Kleidungsschicht ersetzen. Ein zusätzlicher Schutz am Kopf und an den Beinen durch Stulpen oder Fellschuhe ist ideal.

Ist dein Kind schon älter, kannst du es auch über deiner Jacke tragen. Dann empfehlen wir zusätzlich einen Wollwalk- oder Fleeceanzug und ein Tragecover, damit dein Kind gut vor Wind und Wetter geschützt ist.

Bitte verwende keine wattierten Schianzüge in der Trage, weil die Luftkammern, die sonst vor der Kälte schützen sollen, beim Tragen gequetscht werden und dein Baby dadurch tatsächlich frieren kann.

Mehr Information über Babytragen im Winter.

Gibt es spezielle Babytragen für den Sommer?

Immer wieder werden Mesh-Tragehilfen als besonders luftig beworben.

Tatsache ist, dass beim Babytragen im Sommer die Auflagefläche zwischen Baby und Tragendem am heißesten ist. Ein Mesh-Einsatz am Rücken der Trage kann daran nichts ändern.

Aus diesem Grund bleiben wir bei Buzzidil Tragen lieber bei atmungsaktiven Naturfasern. Insbesondere unser Facette-Baumwoll-Gewebe ist durch seine Struktur kühlend. Baumwolle vereint folgende sinnvolle Eigenschaften auf sich: atmungsaktiv, wärmeregulierend, schweißsaugend.

Zudem ist Mesh ein Polyester-Gewebe. Bedenkt man, dass ein erheblicher Teil der Verschmutzung der Meere auf Mikroplastik zurückzuführen ist, das beim Waschen von Kleidern aus Kunstfasern ausgespült wird, finden wir den Einsatz von Mesh auch aus Umweltschutz-Gründen nicht erstrebenswert. 

Eine gute Nachricht, wenn Du beim Babytragen im Sommer mal ins Schwitzen kommst: Bei kleinen Babys ist die Wärmeregulierung noch nicht ausgereift – durch dein Schwitzen kannst du dein Baby im Sommer mitkühlen!

Neben den Facette-Webungen gibt es natürlich auch besonders luftige Tragehilfen: So ist das BuzziBu eine Trage ohne fest gepolsterten Hüftgurt und damit gleich um ein erhebliches Stück luftiger als ein herkömmlicher Fullbuckle. 

Mein Baby schwitzt in der Babytrage – was kann ich tun?

Diese 3 Tipps solltest du beim Tragen im Sommer nicht vergessen: Trinken (Muttermilch oder Wasser), Schatten (wann immer es geht und Mittagshitze vermeiden), Sonnenhut nie vergessen.

Die gute Nachricht, wenn dein Baby und du beim Tragen gemeinsam schwitzt: Gerade kleine Babys haben noch keine voll ausgereifte Wärmeregulierung. Schwitzen kühlt, und mit deinem Schwitzen kannst du dein Baby mitkühlen.

Luftige Baumwollkleidung ist in jedem Fall ein wichtiger Sommer-Trage-Tipp!

Was ziehe ich meinem Baby in der Babytrage an?

Auch beim Babytragen gilt die Grundregel, dein Baby genauso warm anzuziehen wie du dich selbst anziehst. Dabei zählt die Babytrage aber als zusätzliche Kleidungsschicht!

Nicht vergessen: Sonnenhut im Sommer, Mütze im Winter. Babys Füße sind bei winterlichen Temperaturen in Lammfell-Stiefelchen am besten aufgehoben.

Generell empfehlen wir bequeme Kleidung ohne Reißverschlüsse oder Knöpfe aus Naturfasern.

Im Sommer bietet langärmlige, lockere Kleidung aus atmungsaktiven Naturstoffen einen mechanischen Sonnenschutz.

Im Winter empfehlen wir unter der Jacke oder geschützt durch ein Tragecover zu tragen. Bei sehr kalten Temperaturen sind Wollwalk- und Fleece-Anzüge empfehlenswert.

Hüftgurt – Beckengurt – Bauchgurt – wie heißt das Teil da unten eigentlich?

Immer wieder entstehen Diskussionen, wie der Gurt, der unten am Rückenpaneel dran ist und mit dem man die Trage unten am Oberkörper des Tragenden befestigt, genannt wird. Oft wird diskutiert, dass viele Tragende den „Hüftgurt“ gar nicht auf der Hüfte tragen. Etwa weil das Baby noch klein ist oder weil der Tragende dem Baby am Rücken ermöglichen möchte, über die Schulter zu schauen.

Tatsache ist, der „Hüftgurt“ kann sehr individuell am Oberkörper platziert werden. Bei kleinen Babys wird er oft in der Taille des Tragenden befestigt. Je älter das Baby wird, umso weiter wird er abgesenkt, damit die tragende Person freie Sicht über das Babyköpfchen hinweg hat.

Am Ende finden wir, es ist egal, ob man das Teil Hüftgurt, Beckengut, Bauchgurt oder Taillengurt nennt. Wichtig ist doch, dass wir wissen, was gemeint ist oder?

Und weil es immer wieder gefragt wird: Der Buzzidil Hüftgurt ist etwa 120cm lang. Mit einer Hüftgurt-Verlängerung kann er nochmals 25cm verlängert werden.

Welche ist die beste Babytrage?

Welche Babytrage für euch die beste ist, hängt von deinen Vorlieben und dem Alter deines Babys ab.

Willst du möglichst wie im Tragetuch tragen und binden, dann ist ein Mei Tai, wie der BuzziTai oder eine Wrap Conversion wie das Wrapidil eine gute Wahl.

Willst du tragen wie im Tuch aber ohne Binden und möglichst komfortabel, dann ist der Buzzidil Fullbuckle eine perfekte Lösung. Buzzidil Babysize passt ab Geburt bis 18 Monate, Buzzidil Standard von 3 – 36 Monaten, Buzzidil XL von 8 – 48 Monaten und der Buzzidil Preschooler ist die komfortable Wandertrage ab ca 2 Jahren.

Wenn du eine Trage für schnell zwischendurch und kurze Strecken suchst, dann ist für Babys ab 5 Monaten der Onbuhimo BuzziBu die schnellste Trage.

Wir beraten dich gern die richtige Trage zu finden!

Ab und bis wann sollte ich mein Baby vorne tragen?

Du kannst dein Baby so lange vor deinem Körper tragen, wie du es für angenehm empfindest. Für kleine Babys nach der Geburt ist es ideal, wenn sie vor dem Bauch getragen werden, da es sich perfekt an dich kuscheln kann.

Irgendwann kommt vielleicht die Zeit, da dreht sich dein Baby in alle Richtungen und möchte mehr sehen – dann ist es Zeit, das Rückentragen auszuprobieren. So hat dich dein Kind noch immer gut im Blick und kann trotzdem mehr von der Welt sehen, wenn es neugierig ist. Wird es ihm zu viel, kuschelt es sich einfach wieder an dich.

Ab wann darf ich mein Baby auf dem Rücken tragen?

Neugeborene empfehlen wir immer vor dem Bauch zu tragen – so klappt es auch mit dem Stillen in der Trage. Sobald dein Baby seinen Kopf sicher allein halten kann und neugierig auf die Welt wird, kannst du es gerne am Rücken tragen. Vertrau einfach auf dein Baby – es wird dir den richtigen Zeitpunkt sagen.

Wie trage ich mein Baby richtig?

Es gibt ein paar Punkte, auf die du beim Babytragen achten musst:

1.       Die Anhock-Spreiz-Haltung – die Trage sollte in ihrem Sitzbereich deshalb mitwachsen und die Beine deines Kindes von Kniekehle zu Kniekehle unterstützen.

2.       Die Babytrage muss dein Baby gut stützen. Sie darf nicht zu locker sein, besonders im oberen Rücken.

3.       Die Babytrage sollte es deinem kleinen Baby ermöglichen, den Rücken einzurunden ohne punktuellen Zug oder Druck. Ab ca 6 Monaten können die Schulterträger auch am Rückenpaneel befestigt werden.

4.       Das Rückenpaneel sollte den Kopf deines Kindes nicht komplett bedecken – die Nase deines Kindes sollte frei bleiben.

Noch ein Tipp: Lass dein Baby beim Tragen nicht nach vorne schauen! Dein Baby ist den Reizen und Einflüssen ausgesetzt, ohne sich zurückziehen zu können. Trage immer Bauch an Bauch oder du nimmst dein schon etwas älteres Baby auf den Rücken, damit es mehr sehen kann.

Einstellen der Babytrage – wie funktioniert das?

Buzzidil Tragen wachsen sehr einfach mit deinem Baby mit: Mit dem Kordelzug im unteren Bereich des Rückenteils kannst du alle Buzzidil Tragen in ihrer Sitzbreite und Rückenteilhöhe mit nur einer Einstellung anpassen.

Bei jeder Buzzidil Babytrage wird eine ausführliche Trageanleitung mitgeliefert. Darin findest Du auch QR-Codes, die Du einfach mit der Fotoapp deines Handys scannst (so als würdest du ein Foto davon machen) – und schon wirst du auf unseren Youtube-Kanal zu dem passenden Video geleitet. Auf unserem Youtube-Kanal findest Du detaillierte und auch schnelle Anleitungen und jede Menge Informationen und Vlogs rund ums Babytragen und Eltern-Sein. Viel Spaß!

Babysize – Was heißt das?

Babysize Tragen von Buzzidil sind für Neugeborene ab Geburt geeignet. Der Steg ist sehr klein einstellbar, das Rückenpaneel ist im Bereich des oberen Rückens schmäler geschnitten und sorgt so für eine gute Stütze. Das ist wichtig für Babys Haltung und Atmung!

Babysize Tragehilfen sind: Buzzidil BabysizeBuzziTai und Wrapidil

Toddler-Trage – Was ist das?

Toddler ist der englische Begriff für Kleinkind. Der Ausdruck „Toddler Trage“ hat sich für Tragehilfen etabliert, die für größere Babys bis über den 1. Geburtstag hinaus gedacht sind.

Bei Buzzidil ist das Buzzidil Standard eigentlich schon eine Toddler-Trage, weil es ab ca 3 Monaten bis ca 3 Jahre passt.

Klassische Toddler-Tragen sind das Buzzidil XL (8 Monate – 48 Monate) und der Buzzidil Preschooler (2 Jahre – ca 5 Jahre). Gerade der Preschooler ist eine der größten Tragehilfen am Markt und ist vor allem für aktive Familien zum Wandern oder für Reisen gedacht.

Tragetuch oder Babytrage – was ist besser?

Das ist schwer zu sagen – es kommt auf dich an! Ein Tragetuch bietet dir unendliche Möglichkeiten, wie du dein Baby tragen kannst. Es ist immer stufenlos einstellbar und wächst mit. Dafür liegen das Binden und die langen Stoffbahnen nicht allen Eltern und es braucht Übung. Das Gewicht deines Kindes liegt beim Tragetuch eher an deinen Schultern. Ein Tragetuch – gut – zu binden (und darauf kommt es an!), will gelernt sein. Etwa bei einer geschulten Trageberaterin.

Babytragen ersparen dir ein wenig Arbeit und helfen mit ihrem vorgeformten Rückenteil dabei, Bindefehler zu vermeiden. Babytragen sind etwa das Buzzidil, BuzziTaiWrapidil oder BuzziBu – was was ist, kannst du ganz einfach in unserem Tragehilfen-Wegweiser nachsehen. Am besten findest du in einer Trageberatung heraus, was zu euch am besten passt.

Halfbuckle – Was ist das?

Ein Halfbuckle ist eine Tragehilfe mit vorgeformtem Rückenteil, bei der die Schulterträger gebunden werden und der Hüftgurt mit einer Rucksackschließe geschlossen wird. Half-buckle steht für Halbschnalle. Die Übersetzung wäre damit: Halbschnallentrage.

Der BuzziTai ist so ein Halfbuckle aka Halbschnallentrage.

Fullbuckle Trage - was ist das?

Fullbuckle ist eine Trage, die komplett ohne Binden auskommt. Wie bei einem Rucksack werden auch hier Schließen verwendet, um die Schulterträger zu befestigen. 2 Klicks, und los geht es.

Die Vorteile sind: keine langen Schulterträger, die gebunden werden müssen und am Boden schleifen. Und – je nach Tragekonstruktion – eine tolle Verteilung des Gewichts deines Babys von deinen Schultern hinunter auf die Hüfte.  Das macht besonders das Tragen größerer und schwererer Babys bequemer.

Buzzidil Babysize, Standard, XLBuzzidil Preschooler und BuzziBu sind Fullbuckle Tragehilfen.

Mei Tai Babytrage – was ist das?

Ein Mei Tai ist eine Trage mit vorgeformtem Rückenteil und Trägern zum Binden. Bei klassischen Mei Tais werden sowohl die Schulterträger als auch der Hüftgurt gebunden.

Da wir bei Buzzidil finden, dass ein Hüftgurt mit Schließen viele Vorteile hat (zB lässt sich mit einer Schließe der Hüftgurt während des Tragens einfach absenken, um das Baby in der Trage zu stillen), hat der Buzzidil Mei Tai BuzziTai einen Hüftgurt mit Schließe. Das nennt man dann auch oft Halfbuckle, weil die Trage zur Hälfte gebunden wird (die Schulterträger) und zur Hälfte geklickt (der Hüftgurt mit Schließe).

Wrap Tai Babytrage – was ist das?

Wrap Tais werden oft auch als Wrap Conversion bezeichnet. Das Wörtchen wrap bedeutet Tragetuch. Wrap Tais sind die Baby-Tragehilfen, die dem Tragetuch am ähnlichsten sind. Sie haben ein vorgeformtes Rückenteil und lange, breite Träger zum Binden.

Diese langen breiten Träger lassen sehr viele Bindevarianten zu und ermöglichen so einen sehr individuellen Komfort. Wrap Tais sind besonders vielfältig anpassbar und können wunderschön und elegant gebunden werden. Wer sich gern ein wenig ins Babytragen hineingleiten lassen möchte, mit Freude tüftelt und bindet, der ist beim Wrap Tai richtig.

Gleichzeitig ermöglichen die breiten Träger bequemere Gewichtsverteilungen. Viele Tricks und Kniffe kannst du in unserem Youtube-Kanal entdecken.

Das Wrapidil ist so ein Wrap Tai – und zwar mit einer Besonderheit: Durch das extrem vielseitige Rückenteil kannst Du das Wrapidil wirklich und ohne faule Kompromisse genauso gut auf Neugeborene anpassen wie auf 4-jährige Kleinkinder. Und das ist jetzt kein billiges Werbeversprechen.

Onbuhimo – was ist das?

Ein Onbuhimo ist eine Tragehilfe, die aus einem Rückenpaneel und Schulterträgern besteht – ohne festem Hüftgurt. Dein Baby setzt du dabei fast wie einen Rucksack auf deinen Rücken. Der Onbuhimo ist eine besonders luftige und schnelle Tragevariante. Ein Leichtgewicht mit kleinem Packmaß.

Hauptverwendungszweck ist das Rückentragen, aber grundsätzlich kannst du mit dem Onbuhimo auch vor dem Bauch tragen. Manko dieser Tragenart ist, dass das Gewicht deines Kindes ausschließlich an deinen Schultern lastet.

Weil wir wissen, dass das nur für geübte Tragende und/oder nur für kurze Tragestrecken möglich ist, haben wir uns beim Buzzidil Onbuhimo, dem BuzziBu, eine kleine Schließe einfallen lassen: Mit dieser kleinen Schließe, die du immer in einem aufgenähten Täschchen dabei hast, lässt sich das BuzziBu binnen Sekunden in einen leichten Fullbuckle verwandeln. Dabei wird das Gewicht deines Kindes dann von deinen Schultern auf deine Hüften verlagert. Sollte dein Kind also mal beschließen, dass es länger getragen werden will, ist das für dich auch kein Problem mehr!

Wo kann ich eine Babytrage kaufen?

Buzzidil Babytragen bekommst du in unserem Online-Shop, aber auch bei Partnern (Link). Wenn du aus Wien bist, kannst du auch gerne in unserem Büro vorbeikommen – dort haben wir alle Babytragen lagernd.

Warum ist Babytragen so „in“?

Die Frage ist: War Babytrage jemals „out“? Aus entwicklungsbiologischer Sicht: Nein. Unsere Babys sind heute noch genauso wie in der Steinzeit Traglinge. Dass es Errungenschaften wie einen Kinderwagen oder sichere Wohnungen statt Höhlen gibt, wissen sie nicht. Sie haben noch dieselben Bedürfnisse: Nähe und Geborgenheit. Aus Babysicht war Tragen als nie „out“, es war schon immer ein Grundbedürfnis.

Weiterentwicklungen wie der Kinderwagen haben dazu geführt, dass das Tragen in Vergessenheit geriet – und auch frühere Babyratgeber, die dazu aufriefen, seinem Baby möglichst wenig Zuneigung zu schenken, unterstützen die Ansicht, dass Tragen schlecht sei. Heute weiß man, dass Babytragen eine der besten Frühfördermöglichkeiten ist und das Grundbedürfnis deines Babys nach Nähe stillt. Deswegen freuen wir uns immer sehr darüber, wenn wir Trageeltern sehen.

Kann ich auch nach einem Kaiserschnitt eine Babytrage verwenden?

Selbstverständlich kannst du auch nach dem Kaiserschnitt eine Babytrage verwenden. Da kleine Babys zu Beginn ohne sehr weit oben getragen werden, ist die Kaiserschnittnarbe in den meisten Fällen kein Problem (Kopf-Kuss-Höhe). Zudem ist es auch viel angenehmer, weil die Gewichtsverteilung in der Babytrage besser ist, als wenn du dein Baby ständig am Arm trägst und damit die Narbe weniger belastet wird.

Wir empfehlen das Wrapidil, den MyTai oder das Buzzidil Babysize zum Tragen nach dem Kaiserschnitt, da bei diesen Tragehilfen der Hüftgurt recht weit oben angesetzt werden kann und du dein Baby so auf die passende Tragehöhe bekommst.

Wird mein Baby durchs Tragen nicht sehr verwöhnt?

Die Angst vor dem Verwöhnen sitzt bei Eltern tief – wer will denn schon ein verzogenes Kind haben? Aber seien wir mal ehrlich: Wirst du nicht auch gerne verwöhnt? Magst du es nicht auch, wenn dir dein Partner jeden Wunsch von den Lippen abliest, sich um dich kümmert, dir den Rücken massiert oder das Badewasser einlässt? Verwöhnt zu werden ist etwas Schönes und nichts, wovor du Angst haben musst.

Nähe ist ein Grundbedürfnis deines Babys – so wie Essen, Trinken, Schlafen und Hygiene auch. Wie selbstverständlich fütterst du dein Baby, wickelst es, schaukelst es in den Schlaf – warum trägst du es dann nicht auch, wenn es sich so nah an dir am wohlsten fühlt?

Als 4-fach Mama, die ihre Kinder immer viel, sehr viel, getragen hat, kann ich dir nur sagen: Babys werden nicht durchs Tragen verwöhnt. Du gibst ihnen damit alles, was sie für einen guten Start ins Leben brauchen. Und davon kann man nie genug haben.

Was ist die Anhock-Spreiz-Haltung?

Die Anhock-Spreiz-Haltung ist die natürliche Haltung, die dein Baby einnimmt, wenn es hochgehoben wird. Automatisch zieht es die Beine an, die Hüftgelenke gehen nach vorne, die Beine sind angehockt und etwa auf Nabelhöhe. Mit dieser Haltung passen sie sich perfekt den Tragenden an und zeigt, dass Babys perfekt auf das Tragen vorbereitet sind.

Brauche ich mehrere Babytragen oder genügt eine für die ganze Tragezeit?

Wenn du ein Tragetuch wählst oder ein Wrapidil, dann reicht tatsächlich eine Trage für die gesamte Tragezeit. Das sind aber auch die einzigen beiden Möglichkeiten – jede Fullbuckle- oder Halfbuckle-Babytrage kommt irgendwann in ihre Grenze und kann nicht endlos mitwachsen.

Dennoch empfehlen wir, keine Babytrage auf Vorrat zu kaufen, denn je jünger dein Baby ist, desto besser muss die Babytrage stützen und sitzen. Es nützt nichts, wenn du dein Neugeborenes in einer Babytrage trägst, die erst in einigen Wochen richtig passt – damit tust du deinem Baby nichts Gutes. Nimm lieber eine Babytrage, die jetzt im Moment gut sitzt – und bei guten Babytragen wissen wir auch, dass der Wiederverkaufspreis sehr hoch ist.

Wie kann ich beim Babytragen stillen?

Dein Baby immer und überall stillen zu können ist einer der Vorteile beim Babytragen – und das Beste: Kaum jemand bemerkt es. „Muttermilch to go“ sozusagen.

Um dein Baby in der Trage zu stillen, braucht es ein wenig Übung und Sicherheit: Dein Baby muss schon gut an der Brust saugen können und ihr solltet ein eingespieltes Team sein. Gebt euch damit Zeit und übt das Stille in der Babytrage zu Hause ein paar Mal.

Damit das Stillen in der Babytrage klappt, musst du deine Trage ein wenig nachstellen, damit der Mund deines Babys auf Brusthöhe ist. Dann kannst du dein Baby überall diskret stillen. Nach dem Stillen stellst du die Babytrage wieder so ein, dass sie optimal in der Kopf-Kuss-Höhe ist.

Wie funktioniert windelfrei tragen?

Windelfrei? Ein Baby ohne Windeln? In unseren Breitengraden ein abwegiger Gedanke, für den Großteil der Weltbevölkerung jedoch ganz normal. Erst in den 70er-Jahren kamen die heute so beliebten Wegwerfwindeln auf den Markt, davor wurde Stoff verwendet.

Wenn du deinem Baby keine Windeln anziehen möchtest, sondern es abhältst (Stichwort: windelfrei), dann ist der enge Körperkontakt wichtig, damit du die ersten Signale deines Babys auch wahrnimmst. Tragen ist damit eine wunderbare Möglichkeit, die Anzeichen und Signale sofort zu merken. Dein Baby spürt nämlich von Beginn an, ob es mal muss – genauso, wie es auch Hunger, Durst und Müdigkeit spürt. Die Signale sind nicht immer leicht zu erkennen: Unruhe, Quengeln, Strampeln.

Windelfrei heißt natürlich nicht automatisch komplett ohne Windeln – es gibt auch Back-Up-Lösungen, falls doch einmal etwas daneben geht. Weil es bei windelfrei aber doch schnell gehen muss, ist eine Fullbuckle-Babytrage eine gute Wahl: Einfach die Schnalle bei den Schultern lösen, dein Baby abhalten und genauso schnell wieder in die Babytrage zurück.

Warum ist das Flächengewicht beim Tragen so wichtig?

Immer wieder werden wir nach dem Flächengewicht bei den Buzzidil Babytragen gefragt und immer wieder sagen wir: Das Flächengewicht sagt nichts darüber aus, wie gut oder schlecht eine Babytrage oder ob sie „brockentauglich“ (also für größere Tragekinder geeignet) ist.

Die Buzzidil Babytragen haben eine Besonderheit: Sie sind doppellagig genäht. Und unsere Stoffe werden zum großen Teil in Österreich gewebt – das ist ein großer Qualitätsunterschied, der sich auch beim Tragekomfort abzeichnet. Unsere größte Babytrage, der Preschooler, geht bis 5 Jahre und hält gut Kinder mit 25kg (und mehr) aus.

Warum ist die Stegbreite so wichtig?

Die Stegbreite gibt an, bis zu welcher Körpergröße eine Babytrage stufenlos mitwächst und immer noch die ergonomischen Anforderungen erfüllt. Somit sind die Angaben zur Stegbreite zuverlässiger als das Flächengewicht oder bis wieviel Kilo eine Babytrage dein Baby trägt. Denn ehrlich: Eine Babytrage für Neugeborene, die bis 30kg geht, klingt zwar nett, kann aber gar nicht so lange passen, denn 30kg haben Kinder mit etwa 8-9 Jahren – und da kann die Passform einer Babytrage für Neugeborene gar nicht mehr passen, oder?

Soll ich mir schon in der Schwangerschaft eine Tragehilfe kaufen oder lieber erst dann, wenn mein Baby auf der Welt ist?

Wir empfehlen den Kauf meist erst dann, wenn das Baby da ist. Warum? Weil du dann selbst am besten probieren kannst, was zu euch passt, womit du dich wohlfühlst und welche Babytrage dein Baby mag. Zudem gibt es so viele verschiedene Möglichkeiten zu tragen und mit Babybauch eine Trage zu probieren ist dann doch noch einmal anders, als nach der Schwangerschaft.

Warum schreit mein Kind in der Babytrage – will es nicht getragen werden?

Babys sind von ihrer Natur aus Traglinge. Babys, die nicht getragen werden wollen, gibt es in diesem Sinne nicht, weil das Tragen eines Babys ganz natürlich ist. Ganz selbstverständlich werden alle Eltern ihre Babys nach der Geburt tragen, mit ihm kuscheln, es hochheben wenn es weint und bei sich einschlafen lassen. Wenn sich dein Baby in der Tragehilfe nicht wohl fühlt, kann das verschiedene Gründe haben: Vielleicht passt die Größe der Tragehilfe nicht, vielleicht ist sie schlecht eingestellt oder gebunden, vielleicht ist es nicht die passende Trage oder dien Baby spürt, dass du im Umgang mit der Tragehilfe noch nicht ganz sicher bist. In diesem Fall würde ich Kontakt mit einer Trageberaterin aufnehmen und versuchen, die Ursache zu finden.

Darf ich meine Babytrage waschen?

Ja, du kannst deine Babytrage waschen, aber bitte nur schonend und ohne Weichspüler. Am besten ist die Handwäsche geeignet.

Wie kann ich Zwillinge oder Geschwisterkinder gleichzeitig tragen?

Natürlich können auch Zwillinge oder Geschwister mit den Buzzidil Babytragen gleichzeitig getragen werden. Wir empfehlen, für jedes Kind eine eigene Tragehilfe zu kaufen, damit die Ergonomie gegeben ist und du flexibel bist. Am besten eignet sich die Kombination von einer Fullbuckle-Babytrage mit einem Wrapidil oder einem MyTai.

Kann ich mir eine Buzzidil Babytrage ausleihen?

Ja, du kannst dir bei uns eine Testtrage ausleihen und sie im Alltag ausgiebig testen. 

Welche Babytrage passt ab 6 Monate?

Wenn du eine Babytrage für dein 6 Monate altes Kind kaufen möchtest, dann empfehlen wir dir das Buzzidil Standard (3-36 Monate), das bis drei Jahre stufenlos mitwächst. Oder du greifst zu einem Wrapidil, das bis vier Jahre mitwächst – da darfst du aber keine Scheu vor Schulterträgern zu binden haben!

Wenn du dich nicht entscheiden kannst zwischen Träger zum Binden und Schnallen, dann könnte der BuzziTai für dich interessant sein: Mit ein paar Handgriffen kannst du diesen MeiTai zum Fullbuckle umbauen – und mit diesem Feature ist er einzigartig am Markt!

Welche Babytrage passt ab 1 Jahr?

Für ein Kind mit einem Jahr empfehlen wir das Buzzidil XL (8-48 Monate) oder das Wrapidil, wenn du mit Schulterträgern zum Binden kein Problem hast.

Auch der BuzziTai passt noch gut ein Jahr und kann als einziger MeiTai am Markt zur Fullbuckle umgebaut werden.

Babytragen in der Schwangerschaft – welche Möglichkeiten gibt es?

Zum Tragen in der Schwangerschaft eignet sich unser BuzziBu hervorragend, da er wie jeder Onbuhimo keinen breiten Hüftgurt hat – nichts drückt am Bauch und dennoch bekommt dein älteres Kind die Nähe, die es braucht.

Rückenschmerzen beim Babytragen

Babytragen sollte immer schmerzfrei sein! Rückenschmerzen und Nackenschmerzen sind ein Anzeichen, dass etwas nicht passt. Wenn sich die Schmerzen ähnlich einem Muskelkater anfühlen, dann kann das zu Beginn des Tragens mit der ungewohnten Belastung für die Muskeln zusammenhängen – sie müssen sich erst daran gewöhnen.

Oder wenn du erst nach einem halben Jahr mit dem Tragen beginnst und dein Baby schon um die 6kg wiegt, dann kannst du auch dieses Zusatzgewicht in den ersten Tagen spüren. Es sollte aber vergehen, weil sich die Muskeln an das Tragen gewöhnen.

Wenn sich die Schmerzen jedoch anders anfühlen, dann schau dir bitte die Anleitungsvideos noch einmal an, kontaktiere unseren Kundenservice und schick uns Tragefotos oder komm auch gerne im Office in 1120 Wien vorbei, damit wir uns deine Trageeinstellungen anschauen können.

Tragehilfe für Toddler – welche ist bequem?

Wenn du dein Kleinkind, deinen Toddler, noch tragen möchtest, dann steht Komfort an oberster Stelle, denn 10kg und mehr müssen gut verteilt werden, damit du auch noch Spaß am Tragen hast. Speziell für große Tragekinder gibt es bei Buzzidil den Preschooler, der auf die ergonomischen Herausforderungen bestens vorbereitet ist:

-          Ein extra breiter Hüftgurt für eine gute Gewichtsverteilung
-          Geschwungene Schulterträger, die das Rückentragen besonders komfortabel machen
-          Optimale Gewichtsverteilung auf die Hüften
-          Extra breiter Steg, damit auch große Kinder bequem in der Trage sitzen
-          Hohes Rückenpaneel, das stufenlos mitwächst
-          Kopfstütze für Sonnenschutz und als Stütze, wenn dein Kind beim Tragen einschläft

Tragehilfe für ältere & große Kinder

Bei Tragehilfen für ältere Kinder scheiden sich nicht nur die Geister, auch der Markt wird dünner – dabei genießen auch noch Kinder im Alter 3, 4 oder 5 Jahren die (Trage-)Nähe zu Mama und Papa. Und praktisch ist es auch: Egal ob im Urlaub, oder im Alltag – die müden Beine können sich ausruhen, während dein Abenteuer weiter geht.

Speziell für ältere Kinder und große Tragekinder haben wir den Buzzidil Preschooler entwickelt – eine Tragehilfe, die sich ideal als Wandertrage eignet und den speziellen Bedürfnissen von großen und schweren Tragekindern angepasst ist.

Gibt es eine Tragehilfe für 3-jährige und 4-jährige Kinder?

Natürlich gibt es eine passende Tragehilfe für 3- und 4-jährige Kinder: Den Buzzidil Preschooler. Auch wenn Kinder in diesem Alter dem klassischen Tragealter bereits entwachsen sind und ihre Umgebung am liebsten auf eigene Faust erkunden, so werden Kinderfüße doch auch schnell einmal müde. Wie praktisch, wenn du dann einfach dein Kind auf den Rücken nimmst und das Abenteuer kann weiter gehen.

Kann ich mir auch eine Buzzidil-Tragehilfe nähen lassen?

Dir schwebt ein bestimmtes Design vor? Du möchtest dir deine Babytrage individuell zusammenstellen? Im Zuge einer Trageberatung hat sich ergeben, dass die Schulterträger kürzer oder länger sein sollten, damit der optimale Sitz der Babytrage möglich ist? Kein Problem!

Schreib uns einfach an office@buzzidil.com, wir stellen dir gerne deinen Wunsch-Buzzidil zusammen!

Ich suche eine Tragehilfe, die ohne binden auskommt

Genau das war meine Motivation, eine eigene Babytrage für meine Kinder zu entwerfen: Eine unkomplizierte Tragehilfe, die schnell mit zwei Klicks geschlossen wird, ohne binden. Die Buzzidil Fullbuckle-Babytrage erfüllt genau diese Anforderungen: Keine langen Schulterträger, keinen Hüftgurt zum Binden.

Welche Babytrage passt für große/kleine Frauen?

Jeder Mensch ist anders – und das ist gut. Eine Babytrage zu entwickeln, die für die verschiedenen Figurtypen und Körpergrößen optimal passt, ist schwierig – aber es ist uns gelungen! Die Buzzidil Babytragen können ganz klein eingestellt werden, der Hüftgurt ganz schmal und auch die Schulterträger lassen sich in ihren Einstellungen so variieren, dass sie großen und kleinen Tragemamas und Tragepapas passen.

Und sollte es immer noch spezielle Wünsche oder Anforderungen geben, können wir die Buzzidil Babytrage auf deine Proportionen ändern.

Mit der Babytrage unterwegs – aber wohin mit dem ganzen Gepäck?

Wer mit Baby unterwegs ist, hat so einiges mitzunehmen: Windeln, Feuchttücher, Spielsachen, Reservekleidung uvm. – aber wo packt man das alles am besten ein? Wir haben für das Baby-Zubehör praktische Taschen wie das Monkeypack oder das Manypack, die einfach am Hüftgurt der Buzzidil Babytrage befestigt werden können. Bei der Manypack ist besonders praktisch, da sie sich als Hüfttasche, als Rucksack und als Kinderwagentasche verwenden lässt.

Mit Babytrage auf Toilette gehen – wie soll das klappen?

Falls du jetzt schmunzeln musst – du bist der Frage, wie du am besten mit deinem Baby in der Babytrage auf die Toilette gehst, nicht allein. Gerade im Kontext von öffentlichen Toiletten, wo man sein Baby vielleicht nicht einfach ablegen möchte, kommt diese Frage sehr häufig.

Zu Hause ist es ja weniger ein Problem: Da kannst du dein Baby einfach aus der Trage nehmen und auf die Krabbeldecke oder ins Bettchen legen. Aber unterwegs? Öffentliche Toiletten laden nicht gerade dazu ein, dass du dein Baby ablegst – also was tun, wenn du allein mit deinem Baby unterwegs bist?

Dabei ist es weniger kompliziert als du denkst: Da der Hüftgurt der Trage über dem Hosenbund verläuft, kannst du problemlos mit deinem Baby in der Trage die Toilette aufsuchen. Egal, ob du dein Baby vor dem Bauch oder auf dem Rücken trägst.

Babytrage bei großer Brust – welche passt?

Vor allem Frauen mit großem Busen haben oft das Gefühl, dass beim Babytragen vor dem Bauch ihr Busen im Weg wäre. Dabei gibt es genug Möglichkeiten, wie du dein Baby auf mit großer Oberweite tragen kannst:

-          Du kannst ein Tragetuch verwenden – das lässt sich am besten auf dich und dein Baby anpassen.
-          Auch ein MeiTai wie der MyTai oder BuzziTai lassen sich gut auf dich und dein Baby einstellen und wachsen lange mit.
-          Du kannst dein Baby auch ab etwa 4 Monaten auf dem Rücken tragen – dann ist die Sache mit der großen Brust überhaupt kein Problem mehr!

Babytrage bei Nackenschmerzen

Wenn du Nackenschmerzen beim Tragen bemerkst, ist das ein Zeichen, dass etwas nicht stimmt. Wir empfehlen dir in diesem Fall ganz klar eine Trageberatung, damit die Ursache für deine Schmerzen festgestellt werden können – denn eigentlich darf eine richtig eingestellte Babytrage keine Schmerzen verursachen. Dafür muss sie aber gut passen und vielleicht musst du nur an der ein oder anderen Stelle nachjustieren.

Wenn du dein Baby noch vorne trägst, könntest du versuchen, es auf dem Rücken zu tragen – denn je älter dein Kind wird, desto schwerer ist es auch. Damit das Gewicht besser verteilt wird und damit die Schultern entlastet werden, ist das Rückentragen die geeignete Wahl. Sonst könntest du auch versuchen, die Schulterträger deiner Babytrage zu überkreuzen, weil du dich dadurch aufrichtest und eine bessere Haltung einnimmst.

Babytrage für Männer mit Bauch gesucht

Babytragen, die speziell für Männer sind, gibt es nicht. Babytragen sind immer unisex. Dennoch gibt es andere Anforderungen: So bevorzugen viele Männer die unkomplizierte Variante mit Schnallen, und sie muss schnell und einfach angelegt sein – aber auch körperliche Unterschiede spielen eine Rolle.

Buzzidil Babytragen passen sehr schmalen Eltern genauso wie Eltern mit Bauch – der Hüftgurt kann sehr sehr weit eingestellt werden und auch noch mit einer zusätzlichen Erweiterung so groß gestellt werden, dass auch das Tragen mit großem Bauch kein Problem darstellt.

Wenn dein Kind schon etwas älter ist, könnte auch ein Onbuhimo wie der BuzziBu gut passen. Dieser kommt komplett ohne Hüftgurt aus und wird wie ein Rucksack getragen.

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