Zero Waste & plastikfrei – Wege zu nachhaltiger Produktion und Versand

- Kategorie : Insights
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Plastikfrei. Das ist ein Schlagwort, das ich ganz häufig lese. Ebenso wie Zero Waste. Eins wie das andere ist mit Sicherheit ein Ziel, das erstrebenswert ist. Auch schon der Weg dahin ist aber sehr wertvoll. 

Viele kleine Schritte erfordert es, um nachhaltig zu produzieren. Das beginnt bei der Auswahl von Material und bei der Frage, wer wo fertigt, geht aber weit darüber hinaus. Wie werden Lieferungen gemacht? Wie können wir Transportwege reduzieren? Wie können wir nachhaltig verpacken? Wie gehen wir mit Materialresten um, die bei jeder Produktion unweigerlich entstehen? Das sind nur ein paar Fragen. Nachhaltige Produktion ist ein Weg der kleinen Schritte, die schließlich ein großes Ganzes ergeben. 

Plastikfrei – geht das?

Zugegeben: Unsere Babytragen sind – nicht – plastikfrei. Rucksackschließen sind nunmal ein Material, das aus Kunststoff hergestellt wird, und selbst bei den Tragen zum Binden fand ich einen Hüftgurt zum Klicken immer bedeutend praktikabler. Zudem werden unsere Tragehilfen mit Polyestergarnen genäht. Baumwollgarne wären zwar schön, haben aber bei weitem nicht die Stabilität, die Polyestergarne mitbringen. Und Stabilität ist bei Babytragen schlichtweg ein Sicherheitsfaktor. 

Abgesehen davon, können wir aber guten Gewissens sagen, dass wir uns „plastikfrei“, vor allem bei Verpackung und Versand, aber auch bei unseren Lieferungen zum Ziel gesetzt haben. Und diese Mission ist geglückt. Seit März diesen Jahres haben wir unsere Kartons auf völlig plastikfrei umgestellt – das heißt zwar auch, dass es kein Sichtfenster mehr gibt, aber andererseits sind gerade diese Materialmischungen, bei denen Kunststoff und Papier verklebt sind, schwierig im Recycling. 

Ganz lang mussten wir nach Überverpackungen für den Versand suchen, die plastikfrei sind. Gerade für Lieferungen nach Spanien und Italien sind Überverpackungen für unsere Kartons leider unverzichtbar. Mir ist nicht ganz klar, was Paketdienste da machen – manche Pakete sehen aber aus als hätte jemand 3 Nächte darauf geschlafen. Insofern muss für diese Auslandspakte eine Überverpackung her (so sehr ich sonst auch dafür eintrete, Verpackungsmengen strikt zu reduzieren). Folienbeutel – ihr kennt sie, diese „ansehlichen“ schwarzen „Müllsäcke“, in die Kartons gesteckt werden, gibt es zu Hauf. Interessanter Weise war es aber gar nicht einfach hier einen Papierersatz zu finden. Nach vielen Recherchen haben wir aber tatsächlich einen Hersteller gefunden.

Unsere Händler werden mitunter auch schon die Erfahrung gemacht haben, dass wir sehr gern gebrauchte Überkartons weiter verwenden. Und sie stehen da voll hinter uns. Wozu einen stabilen, perfekten Überkarton in die Müllkippe verabschieden, wenn er noch ein zweites Mal seinen Dienst tun kann?

Müllfreie Lieferungen

Müllfrei UND plastikfrei sind übrigens auch die Lieferungen, die wir aus unseren Nähereien bekommen: Hier haben wir schon vor Jahren ein Umlaufsystem mit großen, höchst robusten Stoffsäcken. Fast schon sehen sie aus wie der Sack vom Nikolaus, aber es gibt sie in allen erdenklichen Farben – genäht aus Stoffresten. 

Ein Satz dieser Stoffsäcke kommt mit frischen Buzzidilen befüllt aus der Näherei, gleichzeitig geht der zweite Satz Stoffsäcke in die Näherei zurück. So sind immer mehr als 100 dieser „Nikolaus-Säcke“ für die Buzzidil-Lieferungen im Umlauf. 

Und auch in der Produktion versuchen wir möglichst viel aus unseren Stoffen zu machen. Nicht nur tolle Babytragen. Auch aus den Resten der Stoffe: Diese Stoff-Verschnitte werden weiter verarbeitet – zu kleineren Accessoires wie Puppentragen, Täschchen oder Schlüsselanhängern. Bei Messen gibt es dann auch immer wieder Gratis-Stoffpäckchen für private Nähprojekte, die wir an unsere Besucher verschenken. 

Den Einsatz von Kunststoff auf ein sinnvolles Maß zu reduzieren und Müll wo es geht zu vermeiden, sind aber nur zwei unserer Ansätze für eine nachhaltige Produktion. Wenn Du mehr über unseren Weg der kleinen Schritte erfahren möchtest, lies hier weiter zum Thema Nachhaltigkeit.

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