Die Ostermärkte sind eröffnet und laden zum Bummeln, Genießen und Gustieren ein. Wir haben Tipps für einen gelungenen Besuch am Ostermarkt mit Baby. Damit auch alle entspannen und die frühlingshafte Atmosphäre genießen können, sollte im Vorfeld alles gut geplant werden.

Babytrage oder Kinderwagen?

Ob du mit einem Kinderwagen auf den Ostermarkt gehst oder lieber eine Babytrage nimmst, ist Geschmackssache – und natürlich auch die Frage, was dein Baby schon besser kennt und mag.

Aus meiner Mama-Erfahrung würde ich für den Besuch am Ostermarkt eine Babytrage dem Kinderwagen vorziehen:

Viele neue Eindrücke, neue Geräusche und Gerüche sind für Babys viele Informationen auf einmal, die verarbeitet werden müssen und es vielleicht verunsichern. Quengeln und Weinen sind dann typische Zeichen, dass es deinem Baby zu viel ist und es sich zurückziehen möchte. Eng an deinem Körper getragen kann dein Baby diese vielen neuen Erlebnisse besser verarbeiten und fühlt sich sicher und geborgen. Ist es neugierig, kann es einen Blick riskieren und schauen, was rundherum passiert, wenn es ihm zu viel ist, versteckt es sich einfach, kuschelt sich an Dich und kann sich aus der Situation nehmen.

Beim Tragen kann zudem die Temperatur besser reguliert werden als im Kinderwagen, denn der Frühling ist für sein wechselhaftes Wetter bekannt: Mal scheint die Sonne und es hat schon T-Shirt-Temperaturen, eine Stunde später ziehen Wolken auf, die Sonne verschwindet und mit kühlem Wind wird es schnell frisch. Mit deiner Körperwärme und der zusätzlichen Schicht der Babytrage ist deinem Baby wohlig warm.

Am Ostermarkt gibt es oft ein dichtes Gedränge, vor allem am Wochenende. Da ist es mit einem Kinderwagen ziemlich mühsam zu fahren, weil du kaum vorankommst. Und auch der Untergrund (ich erinnere mich an Kies, Kies, Kies) ist für die oft kleinen Räder des Kinderwagens nur bedingt geeignet.

Mit Kleinkindern auf den Ostermarkt gehen

Ist dein Kind schon älter und sitzt bereits im Buggy, spricht trotzdem viel für die Verwendung einer Babytrage, denn aus dieser niedrigen Position des Kinderwagens bekommt dein Kind von den schönen Osterständen kaum etwas zu sehen – begib dich selbst auf Augenhöhe mit deinem Kind und dann sag mir, was du siehst. Hintern? Ja, genau! Dein Kind sieht im Buggy vorwiegend Hinterteile und – leider – Zigaretten – keine bunt bemalten Ostereier oder andere Handwerkskunst, die am Ostermarkt doch so beliebt ist.

Nimm dein Kind lieber mit einer Tragehilfe wie dem Buzzidil XL, dem Buzzidil Preschooler oder dem BuzziBu auf den Rücken – so sieht es viel mehr vom Kunsthandwerk, der Floristik oder den Musikkapellen und es kann viele neue Dinge entdecken. Weil das Anlegen einer Fullbuckle-Trage schnell funktioniert, kann dein Kind laufen und getragen werden abwechseln und so den Ostermarkt auf seine Art erkunden.

Auch ältere Kinder werden noch müde

Ist dein Kind eigentlich schon dem Trage- und Schiebealter entwachsen, so können die kleinen Beine doch schnell müde werden. Spätestens dann, wenn die Aufregung und das Schauen vorbei sind und es wieder Richtung nach Hause geht. Dann werden die kleinen Beinchen wie von Zauberhand unendlich schwer und kein Schritt ist mehr möglich – kommt dir bekannt vor?

Für diese Situationen hatte ich immer den BuzziBu in meiner Tasche – Kind mit zwei Griffen auf den Rücken und ab geht’s nach Hause. So können sich die müden Beine für das nächste Abenteuer ausruhen.