Jede Mutter (und jeder Vater) nimmt das Kind automatisch auf die Hüfte. Denn dafür ist sie da. Deine Hüfte ist vom Körper bewusst „abgewinkelt“, um darauf ein zusätzliches Gewicht zu platzieren und optimal tragen zu können. So entlastet die Hüfte die Arme und macht es möglich, dass du dein Kind länger tragen kannst, ohne zu ermüden.

Aber auch das Kind ist für das Tragen auf der Hüfte vorbereitet, reflexartig umklammert es im Hüftsitz deinen Körper mit den Beinchen.

Fünf Vorteile des Hüftsitzes

  1. Du hast die Hände frei
  2. Du siehst über den Kopf des Kindes hinweg
  3. Dein Kind sieht mehr, seine Neugierde ist gestillt und es ist ruhiger
  4. Der Raum vor dir ist frei
  5. Dein Kind kann spielerisch mitmachen und mithelfen

Darauf solltest du beim Tragen auf der Hüfte achten

  • Trag dein Baby erst dann auf der Hüfte, wenn es seinen Kopf schon allein hält
  • Achte darauf, dass Kopf und Rücken optimal gestützt sind

Ab wann?

Ab wann du dein Kind auf der Hüfte tragen kannst, hängt von seiner Entwicklung ab. Manche Babys sind schon mit acht Wochen stabil genug, andere erst mit etwa drei bis vier Monaten. Wichtig ist, dass dein Kind seinen Kopf allein halten kann und ihr euch beide mit dieser Tragevariante wohl fühlt.

Wie?

Für das Tragen auf der Hüfte eignet sich ein Tragetuch oder ein Ring Sling einen einfachen Hüftsitz kannst du auch schnell mit einem Buzzidil Versatile bauen.

Nachteile

Durch das Tragen auf der Hüfte kommt es zu einer einseitigen Belastung von Hüfte und Schulter – daher solltest du immer wieder auch auf Rücken- und Bauchtragen wechseln. Dein Kind wird sich über die Abwechslung freuen – und dein Rücken über die Entlastung.