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Als Mama von vier recht großen und speckigen Babys fand ich Full Buckle Tragehilfen (also Tragen mit Schließen) mit gut gepolstertem Hüftgurt immer sehr bequem. Noch bequemer für das Baby sind sie natürlich, wenn sie mitwachsen und darum habe ich vor mittlerweile sieben Jahren die mitwachsenden Buzzidil Babytragen entwickelt.

Vergangenes Jahr kam dann der Trend zu Tragehilfen auf, die vom japanischen Onbuhimo inspiriert sind. Das sind Tragehilfen, die ein Rückenpaneel und Schulterträger, aber keinen Hüftgurt haben. Die Vorteile des Onbuhimo liegen auf der Hand – klein, handlich, schnell angelegt und nichts, das am Bauch einschränkt, weil kein dicker Hüftgurt. Viele werdende Mamas tragen gerne mit einem Onbuhimo, weil der Bauch vollkommen frei bleibt.

Gleichzeitig gibt es wegen des fehlenden Hüftgurts aber natürlich auch keine Ableitung von Gewicht von den Schultern auf die Hüfte. Für mich ein echter Knackpunkt.

Echt? Ein Onbuhimo?

Als Mama von vier recht großen und speckigen Babys (siehe oben 😉 ) war mir klar, dass ich mit einem Onbuhimo keine lange Wanderung durchhalten würde und deshalb gab es vorerst von Buzzidil erst mal keinen Onbuhimo.

Im vergangenen Jahr habe ich immer wieder nachgedacht, getüftelt und ausprobiert. Ein Prototyp hatte zum Beispiel einen Tunnel (wie unser Wrapidil) und einen Hüftgurt zum Hinausziehen. Nice. Aber wer trägt schon alltäglich so einen Hüftgurt mit sich in der Handtasche oder im Rucksack rum, und letztlich kennen wir ja die Situation: Wir glauben, wir brauchen nur mal eine schnelle Zwischendurch-Trage, dann wird der kleine Laufling müde und wir schleppen ihn ein, zwei Stunden herum.

Meine Idee war, dass man in so einer Situation einen Onbuhimo schnell umbauen können sollte – nämlich so, dass eine Gewichtsableitung von der Schulter auf die Hüfte doch funktioniert. Also weiter tüfteln an einer Umbauvariante, die so klein ist, dass man sie immer dabei haben kann.

Mit einer Schließe vom Onbuhimo zum FullBuckle

Das Geheimnis unseres Hybrids nennen wir liebevoll „den Ignatz“ (und haben es natürlich auch patentrechtlich zum Schutz angemeldet ;-)).

Der Ignatz ist eine kleine Schließe, die gemeinsam mit Gegenstücken am unteren Teil des Rückenpaneels einen  Hüftgurt bildet. Die Schulterträger werden dann an zusätzlichen Schließen am Rückenpaneel angebracht und schon hat man einen schnellen und erstaunlich bequemen FullBuckle, der ganz ohne gepolsterten Hüftgurt auskommt.

BuzziBu als Fullbuckle am Rücken

Für alle, die es gerne etwas bequemer haben wollen, gibt es natürlich eine Polsterung zum dazukaufen – aber auch ohne diese Polsterung hat es sich mit meinem 19 kg-Tragling beim Testen sehr bequem getragen. Wie alle Schulterträger-Schließen bei Buzzidil-Tragehilfen, handelt es sich auch hier um 3-Punkt-Sicherheitsschließen. Damit wollen wir vermeiden, dass kleine Traglinge diese Schließen manipulieren können.

Und was bedeutet nun BuzziBu? „Buzzi“ – das liegt auf der Hand – ist die Referenz zu unserer Marke und „bu“ steht für Buckle (zumal Ignatz halt nicht unbedingt ein sehr internationaler Name ist) – für die Schließe, mit der wir aus dem Onbuhimo einen FullBuckle zaubern.

Das BuzziBu wächst – wie alle Buzzidil Babytragen – mit dem Baby mit, und zwar von 6 – 36 Monaten. Viel Spaß beim Babytragen!

BuzziBu als Onbuhimo getragen

 

 

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As a mom of four really big baby boys I do appreciate babycarriers with well padded hipbelts.  The flexibility you gain by means of babywearing and the closeness your baby can enjoy whilst babywearing is a wonderful win-win-situation. And it’s even better when a babycarrier is really comfy and even more better when it can also be adapted to baby’s growth. This was why I invented the Buzzidil babycarriers steplessly growing with a baby seven years ago.

Last year I saw the trend to babycarriers inspired by the Japanese Onbuhimo. These carriers have a backpanel and mostly well padded shoulderbelts but no hipbelt. The advantages are obvious – small package, easy to use, no belt around the caregiver’s belly which is preferred by many women during pregnancy. However, the missing hipbelt leads to the result that baby’s weight is hanging on caregiver’s shoulders. There is no weight distribution to the hip possible.

An Onbuhimo? Really?

So, as I mentioned my babys were really big. My smallest one was weighing 12 kg (26.5 lb) with 9 months (nearly purely breastfed), 16 kg (35.3 lb) with one year and 18 kg (39.7 lb) with two years. This is really heavy. And I do know that I could wear him in a good Onbuhimo carrier maybe for half an hour but then I am done.

You know these situations – you think your little one is running anyway and you just need some wearing opportunity as backup, just in case… and then you end up with a grumpy, tired toddler you wear for one or two hours on your back. So, my idea was that in such situations an Onbuhimo would be great as it is a small package. However, there should be some solution that you can make sort of a fullbuckle carrier out of it just in case you turn out to wear your toddler longer than expected.

I tried prototypes with a hipbelt that can be removed (quite like with our Bei Dai carrier Wrapidil). A nice solution. But honestly – who is taking a hipbelt along with so many baby stuff you have to carry anyway?

Bu, the Buckle

So I decided, the solution has to be so small that you can have it with you all the time – right in your carrier. And there came the buckle we internally call „the Ignatz“ (which is a very old German name): This buckle can be attached to the buckles placed at the lower corners of the backpanel and builds a hipbelt together with them. At the same time you connect the shoulder belts to buckles on the back panel and there you go with your fullbuckle carrier.

By choosing this alternative the weight of your baby is distributed to your hip and carrying a heavier child for a longer time is no problem any more. The buckle is always available in a small pocket in the carrier and so it is right there when you need it.

Of course all these buckles are 3-point security buckles (like in our Buzzidil babycarriers) in order to avoid the risk of manipulation by our toddlers. For those who want an additional padding – this is of course available as an accessory.

And what does Buzzibu now stand for? Well „Buzzi“ obviously refers to our brand name and „bu“ stands for the magic little buckle („Ignatz“ is nice but, well, not too international and difficult to spell in some languages 😉 ).

Buzzibu hybrid carriers can be used as Onbuhimo on the back, as fullbuckle on the back an das fullbuckle in the front. They grow steplessly with babies from 6 – 36 months. We hope you enjoy babywearing!

Babytragen im Sommer ist zwar einigermaßen warm, bietet aber drei wichtige Vorteile.

3 Gründe, warum du dein Baby im Sommer trotz Hitze tragen solltest:

  • Babys haben oft noch Probleme mit ihrer Wärmeregulation. Wenn Eltern, die ihr Baby tragen schwitzen, kühlen sie damit auch ihr Baby mit.
  • Mit dem Baby in der Trage kommt man überall hin – an den See, in die Berge, flexibel durch die Stadt. Volle Flexibilität und Freiheit bei Ausflügen ebenso wie bei Städtetouren und natürlich auch im Alltag
  • In Kinderwagen bilden sich immer wieder Hitzestaus: Das Verdeck wird geschlossen, um Schatten zu schaffen und oft wird dann noch ein Tuch darüber gebreitet. Gut gemeint, aber ein Kinderwagen, der so in der Sonne steht, überhitzt sich schnell. Wenn Ihr Euer Baby tragt, fühlt Ihr, was Euer Baby fühlt – wird die Hitze zu groß, könnt Ihr einfach die „Flucht“ ergreifen in den nächsten tiefen Schatten.

So bleibt ihr beim Babytragen im Sommer cool

  1. Sonne möglichst meiden – am besten im Schatten bleiben.
  2. Die „Burntime“ zwischen 11:00 und 15.00 wenn möglich im Haus verbringen.
  3. Wenn Ihr mit Eurem Baby unterwegs seid: Sonnenhut nicht vergessen!
  4. Sonnenschutz am besten durch Kleidung – dicht gewebte, helle Stoffe bieten einen höheren UV-Schutz. Sonnencremen sind für kleine Babys unter 6 Monaten nicht gut geeignet. Ein Sonnenschirm mit UV-Schutz (kein Regenschirm!) kann auch ein guter Schattenspender sein.
  5. Babys Beinchen lassen sich entweder gut durch lange, luftige Hosen vor Sonne schützen. Alternativ könnt Ihr aber auch UV-Schutzdecken aus dicht gewebter Baumwolle um den Bereich der Beinchen legen und zwischen Eurem und Babys Bauch festklemmen. Achtung: Molton-Windeln oder -Tücher sind extrem locker gewebt und bieten keinen besonderen UV-Schutz.
  6. Kleidung sollte aus Naturfasern, zB Baumwolle sein.
  7. Tragehilfen aus Baumwolle oder auch Leinen bieten eine gute Atumungsaktivität. Das Rückenpaneel der Tragehilfe sollte nicht mit Schaumstoffen durchfüttert sein.
  8. Tragehilfen wie Full Buckles (Schnallentragen) oder Onbuhimos sind seitlich luftiger; beim Tragetuch sollte eine einlagige Bindeweise (zB Känguru oder einfacher Rucksack) gewählt werden.
  9. Stillkinder regulieren ihren erhöhten Flüssigkeitsbedarf selbst, indem sie öfter gestillt werden wollen (das sollte auch unbedingt getan werden). Für Babies und Kleinkinder, die nicht mehr stillen immer eine Wasserflasche dabei haben.
  10. Babys Temperatur lässt sich am besten in seinem Nacken kontrollieren – die Temperatur von Händchen und Beinchen ist nicht unbedingt aufschlussreich.

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Ein paar Wahrheiten zum Thema Babyschlaf

„Mein Baby hat heute durchgeschlafen!“, postet Tanja. „Mia ist heute Abend ganz allein eingeschlafen“, schreibt ein paar Wochen später Andrea. Alle anderen Babys beginnen durchzuschlafen, nur Deins nicht? Du bist nicht allein. Ein paar Facts zum Babyschlaf:

Bei meinem Großen hatte ich als er acht Monate alt war den Eindruck, ich würde nie, nie, nie… NIE mehr durchschlafen können. Alle zwei Stunden war er wach und wollte stillen. Und ich war geschafft. Restlos. Überhaupt konnte ich mir Gitterbettchen und auch Andock-Bett abschminken; allein einschlafen – ein absurder Gedanke, den ich nicht einmal hatte. Schlafen wollte mein Baby nur in unseren Armen oder auf Papas Bauch – immer in Körperkontakt. Der Papa, ein Oberkuschler, war glücklich – ich als autonome Schläferin (also anders gesagt ein klarer Nicht-Kuschelschläfer) weniger, aber andererseits: Wenn mein Baby angekuschelt schläft, ist das besser als es schläft nicht oder?

Babyschlaf-Learning #1: Ich lebe – oder eigentlich schlafe – besser, wenn ich den Bedürfnissen meines Babys folge (und nein, Babys werden durch Körperkontakt nicht verwöhnt sondern gestärkt).

Als mein Großer dann 10 Monate alt war, hörte ich von allen Seiten: „Na, wenn Du ihn immer stillst wird er nie schlafen. Gib ihm ein Flascherl, das macht ihn satt und er schläft durch.“ An sich hatte ich ja gedacht, dass ihn schon der Abendbrei satt machen würde (der hatte aber keinen Durchschlaf-Effekt gebracht). Aber ich bin ja lernwillig (und soooo blöd). Also haben wir als er 10 Monate alt war, nachts auf Flascherl umgestellt. Und nein, nicht auf EIN Flascherl – in der Praxis waren es dann drei. Mindestens.

Schlau wie wir waren, hatten wir alles vorbereitet, um nachts nicht Wasser abkochen und auskühlen lassen zu müssen – drei mit Milchpulver vorbereitete Fläschen und drei unterschiedlich temperierte Thermosflaschen mit Wasser warteten jeden Abend am Nachttisch. Die Idee war, dass wir nur mehr zusammenschütten müssen und Söhnchen dann trinken kann, ohne dass wir völlig wach werden müssen. In der Praxis hab ich jede zweite Nacht meinen Polster unter Wasser gesetzt, weil ich schlaftrunken daneben gegossen habe. Der aufmerksame Leser hat den Fehler im System schon entdeckt… Flascherl machen ist um nichts schneller oder einfacher als stillen. Einziger Vorteil für mich: Ich konnte die Nächte mit meinem Mann teilen.

Babyschlaf-Learning #2: Es ist absoluter Blödsinn, dass Babys nachts mit Flascherl eher durchschlafen als Stillkinder.

Die Verzweiflung ist groß, wenn Baby nicht schläft wie erwartet. Nach endloser Lektüre mehr und weniger bis hin zu gar nicht empfehlenswerter Literatur habe ich beschlossen, dass es ist, wie es ist. Die wenigsten Babys schlafen durch. Und wenn Babys durchschlafen ist das weder Verdienst noch Leistung der Eltern, es gibt auch keinen Trick und kein Patentrezept.

„Wenn das Baby allein einschlafen kann, wird es auch durchschlafen“ – ein toller Tipp, der bloß an zwei Parametern scheitert: 1. Keines meiner Kinder wollte jemals bevor es 5 Jahre alt war, allein einschlafen. 2. Auch wenn meine Kinder allein eingeschlafen sind, war das kein Garant für Durchschlafen.

Nach vier Kindern hatte ich alles dabei – einen jahrelangen „Nicht-so-toll-Schläfer“, einen gemütlichen Schläfer (zwar auch kein Durchschläfer von Anfang an, aber immerhin mit 14 Monaten war es soweit; dafür war das Einschlafen immer sehr zäh), ein Schlafbaby (auch kein Von-Anfang-an-Durchschlafbaby, aber eins, das immerhin gern etwas länger morgens schlief und immer schnell und unkompliziert einschlief) und ein Auf-Mamas-Bauch-Schlafbaby (Zehenwackeln inklusive, um den gewissen „Vibe“ zu erzeugen).

Jedes meiner Kinder hat begonnen durchzuschlafen – der eine früher, der andere später. Eigentlich ist es wie robben, krabbeln, gehen lernen. Es ist ein Entwicklungsschritt, ein Reifungsprozess. Natürlich können wir dem Irrtum aufsitzen, wir könnten diesen Reifungsprozess beschleunigen, aber tatsächlich können wir das nicht.

Wer sein Kind einem Schlafprogramm aussetzt, führt damit weder eine schnellere Reifung noch ein „Einsehen“ beim Baby herbei. Vielmehr werden mit Schlafprogrammen andere Reaktionsmechanismen aktiviert. Wenn ein Baby nach erschöpfendem Weinen schließlich alleingelassen einschläft, ist das keine Reifung sondern Entkräftung und Resignation. Und schließlich bleiben dann noch all die Fragen, die das Verhalten der Eltern doch eigentlich in einem Kind auslösen müssen: Haben meine Eltern mich verlassen? Haben sie mich nicht mehr lieb? Bin ich allein? Bin ich in Gefahr, aber keiner kommt? Bin ich nicht liebenswert? Natürlich stellt das Baby diese Fragen nicht, aber ich bin davon überzeugt, es fühlt sie. Genauso wie wir als Eltern doch den nahezu unbezwingbaren Drang fühlen, unser weinendes Baby aus seinem Bettchen zu nehmen und an uns zu drücken. Wieso sollte ein Programm richtig sein, das so unseren Gefühlen zuwider läuft, das so tief in die Beziehung zwischen uns und unseren Kindern eingreift?

Die Hirnforschung ist zum Ergebnis gekommen, dass Menschen durch positive Anreize lernen – bloß – wo ist hier der positive Anreiz? Tatsächlich gibt es Meinungen, dass exzessive Schlafprogramme, die ein kontrolliertes „Schreien-Lassen“ propagieren, dazu führen, dass lediglich uralte Reaktionsmuster aktiviert werden: Ich bin allein, ich kann mich nicht verteidigen bei Gefahr, ich bin schutzlos. Also stelle ich mich tot (siehe zB http://kinder-verstehen.de/schlaf/artikel/Schlaf_gut_Baby_Seite_82_bis_85.pdf) Ist das wirklich etwas, das wir für unser Kind wollen?

Babyschlaf-Learning #3: Durchschlafen ist genauso wie allein Einschlafen ein Reifungsprozess. Dieser Reifungsprozess läuft von Kind zu Kind individuell ab und lässt sich nicht beschleunigen. Schlafprogramme tragen nicht zur Reifung bei sondern setzen andere Mechanismen in Gang, die nur scheinbar zu demselben Ergebnis führen.

Jedes Kind schläft anders und manchmal, aber auch nur manchmal haben Eltern Glück und erwischen eins dieser außergewöhnlichen Durchschlafbabys. Spätestens beim zweiten Baby stellt man fest: Temperament und Persönlichkeit unserer kleinen Menschen sind stark vorgegeben. Wir können also weniger richtig oder falsch machen als wir vielleicht beim ersten Kind noch gedacht hatten. Natürlich beeinflussen wir durch unser Verhalten und unseren Umgang mit unseren Kindern ihr Wertesystem. Die Persönlichkeit eines Menschen ist aber weitgehend vorbestimmt.

Babyschlaf-Learning #4: Du bekommst ein fertiges Paket. Lerne es kennen, entdecke seine Persönlichkeit und nimm es wie es ist.

Rumprobieren und im worst case „Schlafprogramme durchziehen“ macht keinen Sinn – im schlimmsten Fall verpasst Du Deinem Kind nur ein nachhaltiges Problem, wenn Du Dich in absurden Programmen verfängst anstatt schlicht auf Dein Kind und seine Ur-Bedürnisse (genau darum handelt es sich nämlich beim nächtlichen Aufwachen) zu hören.

Ich weiß, Ihr seid müde. Aber hier kommt die gute Nachricht: Irgendwann kommt er, der Moment, wo sich der Schlafrhythmus Deines Babys umstellt und elternfreundlicher wird. Lass Deinem Baby Zeit. Du wirst wieder durchschlafen. Versprochen. Je entspannter Du Babys Schlafrhythmus (der übrigens mit kürzeren Durchschlafphasen völlig normal ist) hinnimmst, umso besser wird es.

Kostbarer Babyschlaf

Einer der schönsten Momente: In Babys friedlich schlafendes Gesicht sehen.

Hier noch ein paar Buchtipps zum Thema Babyschlaf:

  • William Sears, Schlafen und Wachen
  • Remo Largo, Babyjahre
  • Carlos Gonzáles, In Liebe Wachsen

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Oder: „Na, Du bist aber verwöhnt!“ Sätze wie diesen bekommen Eltern, die ihr Kleinkind tragen, immer wieder zu hören. Ist es wahr? Verhätscheln wir unsere Kinder, wenn wir sie auch mit zwei Jahren noch immer tragen? Werden sie gehfaul und wollen dann immer getragen werden? Schränken wir gar ihre Entfaltung ein?

Mein Kleinster ist jetzt zweieinhalb und er geht fast immer allein zum Kindergarten. Geht… was sag ich… er rennt! Wirklich, er rennt; meist hat er ein Steckenpferd oder seinen Steckendrachen oder sein Nachziehkrokodil dabei und dann geht’s dahin.

 

Dennoch: Ja wir tragen noch immer. Oft frage ich mich wie Eltern, die Sätze wie den oben sagen, mit ihren Kleinkindern auf längere Ausflüge, Städtereisen oder Wanderungen gehen (oder gegangen sind). Viele Orte sind für Kinderwägen unzugänglich und oft finde ich das Mitschleppen eines Kinderwagens auf Wanderungen wesentlich zäher als meinen Kleinen mal für eine halbe Stunde zwischendurch zu tragen und sonst frei zu sein.

Kleinkind tragen: Wie lange kann und soll getragen werden?

Kleinkind tragen: Das Abenteuer kann weitergehen (auch wenn die Füße nicht mehr können)

Kleinkind tragen: Wenn die Beine nicht mehr können

Und genau darum geht es ja: Ich kenne fast niemanden, der sein zweijähriges Kleinkind durchgehend trägt. Meist sind die Kleinen ja mit Begeisterung selbst unterwegs und am Entdecken. Zugegeben, nicht immer in die „richtige“ Richtung, aber doch. Gerade bei längeren Ausflügen kommt er aber immer. Der Moment, wo das Kind nicht mehr will oder nicht mehr kann. Kleinkinder sind zwischen 30 und 90 Minuten (je nach Alter, Temperament und Spannung) meist gut zu Fuß unterwegs. Danach ist dann erst mal Sense.

Auch eine Pause hilft da oft wenig, denn gerade Pausen werden von unseren Kindern ja selten genutzt, um sich hinzusetzen und auszuruhen sondern dann geht es nochmal in eine Entdeckungsrunde. Und wenn man dann weitergehen will, ist der Missmut groß.

Vorteile Kleinkind tragen

Dann hat man die Wahl: Entweder Kind in den lang mitgeschliffenen Kinderwagen platzieren und Kind und Kinderwagen womöglich noch bergauf schieben oder Kind nachschleifen (keine echte  Option) oder – smart – Trage auspacken, Kind rein und ausruhen lassen. Oft ist schon nach einer kleinen Pause oder einem kurzen Nickerchen die Welt wieder frisch und spannend und kleine Entdecker wieder gut zu Fuß unterwegs.

Wie lange Kinder tragen? Werden sie verwöhnt?

Werden Tragekinder nie gehen, faul oder verwöhnt? Nein, nein … und nein. Das kann ich nach vier Tragekindern inzwischen mit Sicherheit sagen. Die Bewegungsfreude und den Entdeckungsdrang von Kindern schränkt man dadurch, dass man ihrem Bedürfnis nachkommt, sich zwischendurch mal bei Mama oder Papa auszuruhen, nicht ein.

 

 

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4. August 2016

Über die Grenzen

Grenzen setzen gehört zum Eltern-Sein scheinbar dazu: “Man muss Kindern Grenzen setzen.” “Er muss Grenzen lernen.” “Diese Kinder kennen keine Grenzen.”

Sätze, die wir alle schon mal gehört haben. Als Kinder. Als Eltern von Kindern. Aber wie ist das denn eigentlich mit den Grenzen? Ist das etwas Absolutes? Wohl eher nicht. Und um welche Grenzen geht es denn da? Meine? Die, die ich meinen Kindern – mehr oder weniger beliebig – setze (zum Zweck von…)? Um die der Nachbarn oder der grantigen Frau im Bus? Wie kann Grenzen setzen denn ausschauen?

Grenzen setzen: Zitat von Jesper Juul

Mit vier Kindern haben sich meine Grenzen immer wieder ziemlich verschoben. Aber eines habe ich gelernt, und zwar mich immer wieder erneut zu fragen, wo denn MEINE persönlichen Grenzen verlaufen. Denn darum geht es eigentlich beim Grenzen setzen. Es geht nicht darum, dem Kind Grenzen zu setzen, sozusagen als Selbstzweck, damit das Kind auch mal was lernt. Es geht darum, sich zu fragen, wo denn eigentlich die eigenen persönlichen Grenzen verlaufen. Einer Freundin von mir ist es zB wichtig, dass die Kinder nur in ihren Zimmern spielen und nicht im Wohnzimmer. Sie hat diese Grenze und setzt sie auch durch. Mir ist es so ziemlich egal wo die Kinder spielen, solange ich abends keinen Eiertanz über Legosteine aufführen muss.

Elternschaft ist eine Reise in das eigene Ich

Wir lernen uns nie so gut kennen wie als Eltern. Unsere Kinder halten uns nicht nur täglich einen Spiegel vor, sie fordern uns auch auf herauszufinden, wer wir denn sind. Das ist ein Geschenk, das uns unsere Kinder machen. Eine Aufforderung. Eine Herausforderung. Wenn wir sie denn annehmen.

Reality-Check in schwierigen Situationen

Ein guter Reality-Check ist, immer mal in schwierigen Situationen, in denen man fast schon automatisch re-agiert, mal kurz Luft zu holen, einen kleinen Schritt zurück zu tun und sich zu fragen: Ok, was ist MIR jetzt denn wirklich wichtig? Was will ich? Bauchgefühl ist ja eine schöne Sache, aber oft verwechseln wir Bauchgefühl mit dem was wir von unseren Eltern gelernt haben und dann hören wir uns Sätze sagen, die wir schon als Kind nicht mehr hören konnten und wir tun Dinge, die wir schon als Kind bei unseren Eltern “doof” gefunden haben.

Grenzen, Werte und Wichtigkeiten

Grenzen sind eine höchst persönliche Angelegenheit und wir sollten sie nicht setzen, weil jemand im Bus sonst den Kopf über uns schüttelt oder weil die Oma meint, dass wir sonst schlechte Eltern sind. Grenzen erfordern etwas Nachdenken über Werte und Wichtigkeiten. Und wenn man das getan hat, dann ist es auch gleich leichter, diese eigenen Grenzen durchzusetzen. Weil man dann wirklich dahinter steht, und das spüren auch die Kinder.

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Editing an instructions manual is quite a piece of work. Making good and detailled photos, insert precise descriptions and legal texts from applicable standards. Doing a whole lot of graphics work and finally translations… Thank you at this point to all three persons helping me this time so much!

But how is this going on with the babies taking part in the production process? Well, in the best case – to be honest – they simply fall asleep.

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In the worst case they do not want to proceed. In this case you have to postpone your project.

My little one being 19 months old was doing all kinds of funny things like picking his nose or – well, yes – trying to grab mom’s boobs. Breastfed toddlers 😉 But after all we had fun!

 

Eine gute Buzzidil Trageanleitung ist ein ziemlicher Brocken Arbeit. Gute, detailreiche Fotos. Klare Erklärungen und die in den Normen vorgeschriebenen Hinweise. Schließlich müssen auch noch Übersetzungen gemacht oder organisiert werden und dann muss der Grafiker ran.

Diesmal hat mir eine liebe Freundin und ihr supersüßer kleiner Sohn und mein 19-monatiges Söhnchen geholfen. Danke Euch Dreien!

Wie aber geht es den Kindern, die beim Trageanleitung-Fotografieren mitmachen? Also im besten Fall – ganz ehrlich – da schlafen sie ein.

Buzzidil Trageanleitung: Das Shooting

Im schlimmsten Fall wollen sie gerade nicht, dann muss man das Projekt Trageanleitung fotografieren schlicht verschieben.

Mein gar nicht mehr so kleines Kleinchen hat sich die Zeit lustig vertrieben. Mit Nase bohren und der Suche nach Mamas Busen. Wir hatten jedenfalls Spaß 😉

 

 

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1. April 2016

Buzzidil Versatile

Fits for tiny, fits for tall, fits for big and fits for small. Fits for you all. 

Buzzidil is pioneer for soft structured buckle carriers growing steplessly with babies since 2010. By means of a few adjusments you can adapt Buzzidil babycarriers to your baby’s size. And Buzzidil babycarriers are of course also adaptable for babywearers.

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Our new Buzzidil version, Buzzidil Versatile now also fits perfectly for very small and / or very slender babywearers. By means of the new shoulder belt shortenings the shoulder belts can be adjusted to babywearers of a size of 1.6 m | 5.2 feet and smaller. However, the padding of the shoulder belts remained at the same size as before so that tall babywearers (like the Dad in the right picture below being 1.96 m | 6.43 feet tall) or muscular babywearers still enjoy the comfort hitherto existing.

Also the strap solution on the hipbelt is new and allows to shorten the hipbelt until a length of 60 cm | 23.6 inches only . This works by means of the (femal) hipbelt buckle which you can position on the hipbelt padding.

With the hipbelt it’s the same like with the shoulder belts: The padding remains to be as long as before and therefore Buzzidil Versatile is also comfy for babywearers being not that slender.

0MonkeypackThe new hipbelt of Buzzidil Versatile also offers an additional feature as it allows the fixing of a belt pouch.

Our Monkeypacks are a perfect accessory here. When fixed on the Buzzidil hipbelt you can take your most important necessities with you (like purse, mobile, keys and of course a nappy) without the need of a rucksack or shoulder bags.

Front Carry, Back Carry & Hipseat

10eLast but not least Buzzidil Versatile also offers a new carrying position. It can not just be used as front and back carry but also as hipseat:

Especially for short errands or for inbetween whilst enjoying playground time you can fold your Buzzidil Versatile as a hipseat. So parents can avoid extremely twisting their spine – a back saving hip carrying alternative.

All details about Buzzidil Versatile, its features und the carrying positions it offers you can find in our instructions manual

Here you can buy Buzzidil Versatile babycarriers. Love to wear!

http://buzzidil.com/InstructionBuzzidilVersatile.pdf

Das englische Wort versatile bedeutet vielseitig, wendig, wandlungsfähig. Und vielseitig ist auch die neue Buzzidil-Version: Das Buzzidil Versatile.

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Für kleine und große Tragende – für kleine und große Tragebabys

Das Buzzidil ist seit 2010 Vorreiter für mitwachsende Babytragen mit Rucksackschließen. Mit wenigen Handgriffen ist er stufenlos auf die Größe des Babys einstellbar.

Schon bisher ließ es sich auch für Tragende verschiedener Staturen anpassen. Durch eine neue Schulterträger-Verkürzung können die Schulterträger nun aber auch für ausgesprochen kleine oder sehr zarte Tragende angepasst werden. Auch Trageeltern unter 1,60 m Größe oder mit sehr kleinen Konfektionsgrößen können somit komfortabel mit dem Buzzidil Versatile tragen. Gleichzeitig ist die Polsterung der Schulterträger aber gleich lang geblieben, sodass sie wie schon bisher auch großen Tragenden, wie etwa dem 1,96 m großen Papa im Bild unten rechts, bequem passen.

Neu ist auch die Gurtbandführung am Hüftgurt. Damit kann der Hüftgurt jetzt – bei gleich lang gebliebener Polsterung – auf bis zu 60 cm eng eingestellt werden! Das funktioniert, indem man die Schließe unter dem Sicherheitsgurtband durchführt und auf dem Hüftgurt-Polster platziert. Auch hier gilt also: Passt perfekt für extrem schmale Tragende, passt unverändert bequem auch für alle anderen.

0MonkeypackEin Zusatzfeature bietet der Hüftgurt nun auch insofern, als man auf dem Gurtband Gürteltaschen montieren kann.

Perfekt geeignet ist dafür unsere Monkeypack. Damit kann man die wichtigsten Kleinigkeiten des Alltags (Geldbörse, Handy, Schlüssel und Windel) immer dabei haben.

Bauchtrage, Rückentrage und NEU: Hüftsitz

10eWie alle Buzzidil Babycarrier kann auch das Buzzidil Versatile als Bauch- und Rückentrage verwendet werden. Neu ist beim Buzzidil Versatile die Hüftsitz-Variante:

Für kurze Wegstrecken, Spielplatzbesuche oder einfach nur für zwischendurch kann das Buzzidil Versatile zum Hüftsitz zusammengelegt werden. Damit kann die Ausgleichshaltung beim Tragen eines größeren Babys auf der Hüfte vermindert werden – gut für den Rücken des Tragenden.

Alle Details zum Buzzidil Versatile, seinen Features und Tragevarianten findet Ihr in der Trageanleitung.

Kaufen könnt Ihr das Buzzidil Versatile hier. Schnapp Dein Tragekind!

http://buzzidil.com/InstructionBuzzidilVersatile.pdf

 

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